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Stabæk senket serielederen
Stabæk versenkte den Tabellenführer
Thomas Finstad und Stabæk walzten Lyn mit
einem 5:0 nieder und schickten den Tabellenführer Lyn heim in Scham.
Lyn konnte nichts anderes tun als still zu halten gegen Stabæk
und Stabæk hätte sogar noch höher gewinnen können.
Der Tabbellenführer Lyn musste diesen Montag gegen Stabæk
den Ball 5mal im Netz hinter Keeper Ødegaard liegen sehen. Lyn
erlebte damit seine zweite Niederlage dieser Saison, und genau wie gegen
Rosenborg gab es 5 Gegentreffer.
Torfest
Thomas Finstad schenkte der Heimmannschaft schon nach 10 Minuten nach
einem Gewühle mit der Lyn-Verteidigung ein Tor. Die Heimmannschaft
hätte vor der Pause noch einige Tore mehr machen können, aber
ein guter Ødegaard in Lyns Tor hielt die Gästemannschaft
im Spiel. Ødegaard schaffte es auch, Lyn im Spiel zu halten während
der ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit, aber dann war es das für
Lyn. Christian Holter, Tryggvi Gudmundsson, Christian Wilhelmsson und
Christian Michelsen schossen Tore wie am Fliessband, und das Spiel endete
5:0 für die Heimmannschaft.
Schwacher Tabellenführer
Lyn zeigte sich unglaublich schwach im Nadderud, und das Fehlen von
Steven Lüstü war deutlich. Viel Unordnung in den hinteren
Reihen, gleichzeitig klappte nichts im Mittelfeld, und deshalb musste
Lyn in Scham nach Hause nach Olso zurückfahren. Lyn zeigte keine
Meisteraktionen im Nadderud und führt nun nur noch mit nicht mehr
als 4 Punkten vor Molde.
Starkes Stabæk
Stabæks Auftritte in diesem Jahr waren bisher ziemlich unterschiedlich,
aber diesen Abend zeigten sie sich von ihrer besten Seite. Christian
Wilhelmsson spielte glänzend im Mittelfeld, Tryggvi und Thomas
waren gleichzeitig eine ständige Bedrohung für die Lyn-Verteidigung.
Mit dem Sieg diesen Abend klettert Stabæk auf den vierten Platz,
mit nur 6 Punkten Abstand hinter Lyn. |
Martin fornøyd med seg selv
Martin ist zufrieden mit sich selber
Martin Andresen war zufrieden mit seiner eigenen Presentation
im Länderspiel gegen Island. Nun ist aber Stabæk wieder das
wichtigste.
Martin Andresen bekam gute Kritiken
nach dem Länderspiel gegen Island. Aber nach seinem zweiten Länderspiel
weiss er nicht, ob er für weitere Nationalspiele zur Debatte steht.
"Ich habe noch nicht mit Semb gesprochen, wie das in der Woche
abläuft", sagt Andresen.
"Ich spielte zwar hauptsächlich, weil
Erik Bakke verletzt war, aber ich hätte bestimmt nicht gespielt,
wenn ich nicht so gut bei Stabæk gewesen wäre", führt
er fort.
Andresen hatte bisher eine gute Saison für
den Verein, und ist sich klar darüber, dass es das wichtigste ist,
das weiter zu führen.
"Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, weiterhin
gut für Stabæk zu spielen, und damit schaffe ich mir dann
vermutlicherweise weitere Chancen für die Nationalmannschaft, meint
der Mittelfeldspieler, der schon angefangen hat, sich mit dem Heimspiel
gegen den Tabellenführer Lyn am Montag auseinander zu setzen.
"Klar bringt es echt Spass für das Nationalteam zu spielen,
auch wenn man selber kein Tor schiesst. Ich sehe das als Bonus, falls
ich noch ein paar Spiele machen darf, vorrausgestzt dass ich gut gewesen
bin für Stabæk, führt Andresen fort.
"ch hoffe natürlich, dass es noch weitere Spiele mit Norwegen
geben wird."
Harter Kampf
Das Spiel gegen Island war eine
harte Angelegenheit. Norwegen schlug zurück und engte die isländische
Verteidigung ein, nachdem die Gästemannschaft früh in Führung
gegangen war.
"Sie schossen zwar ein fantastisches Tor, aber danach wurden sie
doch bombardiert. Ich finde wir waren viel besser als sie", meint
Andresen.
Der Stabæk Spieler war nicht sehr erfreut über den Spielstil
mit dem das Team begann und der über das Spiel fortgesetzt wurde.
"Ich finde, das waren viel zu lange Bälle. Ich schätze,
wir schaffen viel viel mehr, wenn wir den Ball nach hinten zurückgeben",
sagt er.
"Aber das ist ein bisschen schwierig,
wenn man mit 10 Mann knapp 25 Meter vorm eigenen Tor steht", schliesst
der Mittelfeldspieler.
Das Spiel war über einige Zeiten sehr eng und
hart, etwas, das der technische Andresen nicht unbedingt favorisiert.
"Trotzdem finde ich, das ich ein ordentliches
Spiel gemacht habe", meint Andresen.
Vereinskameraden treffen
Sowohl Marel als auch Tryggvi
trafen auf Martin auf dem Feld. Baldvinsson startete einen einsamen
Sturm und durfte bis zur 83. min. spielen, Tryggvi durfte die letzten
10 min des Spieles rein.
Marel Baldvinsson war der einsame Sturm der Gästemannschaft, eine
Position, die ihm Andresen nicht misunte.
"Er hatte eine wahrlich schwere Aufgabe, abr ich finde, er hat
sich gut geschlagen", meint er.
"Ich hab schon mit Marel oder Tryggvi geredet, aber nicht über
das Spiel. Darüber werden wir noch morgen reden", schliesst
Andresen, der heute heimkommt. |
Stabæk fikk ingen hjelp fra oven
Stabæk bekam keine Hilfe von Oben
Marel Baldvinsson nahm Kontakt auf mit höheren Mächten im Brann
Stadion, aber auch das konnte Stabæk heute abend nicht helfen.
Der Stabæk-Stürmer konnte die einzige Chance, die sich den
Blauen in der ersten Halbzeit beim Abstieg gegen Brann bot, nicht umsetzen.
Und Baldvinsson faltete seine Hände in Verweiflung vorm Kopf, nachdem
er aus 8 Metern Entfernung am Tor vorbeigeschossen hatte.
Da führte Brann schon 2:0 und war dabei, das letztjährige Massaker
in der gleichen Arena zu wiederholen (8:1 für Brann).
Fürchtet keine Wiederholung
- Weil Brann mit 4:0 aufhörte, dachte ich an letztes Jahr. Aber eigentlich
habe ich keine Wiederholung gefürchtet, sagte Martin Andresen.
Auf viele Arten, und das ist ironsich genug, bekam er diesen Abend eine
Bestätigung dafür, dass Stabæk mehrere Schritte in die
Richtung letzten Jahres machte. Die letztjährige Mannschaft fiel
vollständig zusammen.
- Da drin sind wir routiniert, sagte Ch. Holter
Nach dem 4:0 haben wir Spieler ausserhalb
des Feldes ein ordentliches Gespräch geführt und uns entschieden,
wieder zusammenzuhalten, führt er fort. Und damit umging man eine
Wiederholung der ganz grossen Blamage - die im letzten Jahr von Budstikka
"Beschämender Abend" genannt wude und der Grund war, das
Trainer Anders Linderoth ging.
- Jetzt könnne wir mir Respekt vor uns selber wieder heimfahren,
sagt Holter. (...) |
Islands-samba mot Sogndal? Islands
Samba gegen Sogndal?
Als Sogndal das letzte Mal im Nadderud zu Gast war, begegnetn der Mannschaft
zwei isländische Vulkane. Nun träumen Marel Baldvinsson und
Tryggvi Gudmundsson davon, es zu wiederholen..
Islands Duo hat nicht besonders viel zusammen gespielt für Stabæk.
Aber man erinnert sich an ein Spiel im letzten Jahr. Das gegen Sogndal.
- Das war ein Wahnsinnsspiel, grinst Gudmundsson.
- Mm, antwortet Baldvinsson und schaut ein wenig abwesend.
Damals wurde der morgige Gegner Sogndal mit einer 4:0 Niederlage nach
Hause geschickt. Tryggvi schoss ein Tor, und gab drei Vorlagen, Marel
schoss auch ein Tor und sorgte für einen torgebenden Pass.
- Wir passen gut zusammen. Und wir haben den Vorteil, das wir eine eigene
Sprache sprechen, die keiner von den Gegenspielern im geringsten versteht.
Da können wir uns viel ausdenken, spasst Gudmundsson.
Aber da muss Marel erstmal spielen dürfen. Der 21jährige ist
verletzungsgeplagt, aber er wurde eingewechselt für eine halbe zweite
Halbzeit gegen Bryne am Sonntag.
- Ich bin völlig frisch. Als ich gegen Bryne eingwechselt wurde,
habe ich eigentlich nichts mehr von der alten Verletzung gemerkt. Gleichzeitig
weiss ich aber auch, dass ich Spieltraining brauche, kommentiert Baldvinsson,
der unsicher ist, was seine Chancen auf einen Einsatz gegen Sogndal angehen.
- Ich weiss auch nicht, was der Trainer denkt. Deshalb muss ich mich fit
halten und bei der Stange bleiben. Falls ich reinkomme und ein Tor schiesse,
kann daraus ganz schnell noch viel mehr werden. Es ist wichtig, in Gang
zu kommen. Aber ich mach mir da keinen Stress. Ich glaube aber selbstverständlich,
dass ich gut genug bin, um zu spielen, sagt Marel Baldvinsson. |